|
Titelbeschreibung
In Die Depositionis unius Sororis defunctae. - [Gebetbuch-Manuskript von 1742]. - (1742). Manuskript: 88 Seiten, die Spiegel mit Brokatpapier kaschiert (ohne fliegende Vorsätze), Goldschnitt, goldgeprägter schwarzer Lederband der Zeit auf vier Bünden, Kantenvergoldung, 15 x 9,5 cm. Gebetbuch-Handschrift von 1742 mit Liturgie für verstorbene Ordensschwestern. Durchgehend in sehr sauberer, gut lesbarer lateinischer Schrift und Sprache. Durchgehend zweifarbig Rot und Schwarz, mit zahlreichen größeren Inititalen in roter Farbe und Musiknoten in Rot und Schwarz auf den Seiten 48 bis 55. - Beigebunden: 11 Seiten in Kurrentschrift nach Seite 88 (Inhalt: weitere Gebete, Ave Maria, Oratio Benedicti, Oratio post mensam, Ordo missae, etc.). Die beigebundenen Gebete dem Charakter nach ebenfalls aus dem Spätbarock - mutmaßlich von anderer Hand. - Einband: Goldgeprägter schwarzer Lederband der Zeit auf vier Bünden mit goldgeprägten Ornamenten in den Feldern und Kantenvergoldung. Die Deckel mit zwei goldgeprägten Doppelrahmen und acht Eckornamenten. Im Mittelfeld des Vorderdeckels fünf goldgeprägte Einzelstempel; die beiden oberen Stempel völlig klar als "M" und "B" erkennbar; die drei weiteren Stempel schwer deutbar und teils mit Überstempelungen (Heirat der Vorbesitzerin? Vergoldungsfehler eines nachlässigen Buchbinders?). Im Mittelfeld des hinteren Deckels die Jahreszahl A[nno] 1742. - Provenienz 1.: Maria Barbara Jacobs (Besitzvermerke von alter Hand auf der ersten und zweiten Seite). - Provenienz 2.: D.H.J. Peusens, Alexianer-Bruder (Besitzvermerk von alter Hand auf dem letzten Blatt verso). Die Alexianer sind eine seit dem Mittelalter (und noch heute) bestehende römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Unter dem Besitzvermerk Peusens von jüngerer Hand: Ex libris (unleserlich; grichisches Motto [?]; nicht identifiziert). Darunter ein weiterer handschriftlicher Besitzvermerk (durch Rasur weitgehend getilgt; lesbar: "de Cologne"). - Marginalien: einige wenige Seiten mit Marginalien in lateinischer Sprache. Der Charakter der lateinischen Schreibschrift lässt an einen spätbarocken Studenten oder Magister der Theologie denken oder an einem klösterlichen Leser. Für beide Deutungen liegen aber keinerlei konkrete Hinweise vor. Eine Zugehörigkeit zu Jacobs oder Peusens erscheint unwahrscheinlich, wenngleich nicht ausgeschlossen. - Gering berieben und bestoßen; Spiegel, sowie erste und letzte Seiten etwas fleckig. Vor dem Titelblatt im Steg Spuren einiger herausgetrennter (mutmaßlich leerer) Seiten. Sonst und insgesamt schönes, wohlerhaltenes Exemplar.
Anbieter: Bestellnummer: 93678EB Versandkosten: 4.00 EUR
→ In den Warenkorb |
|||
![]()
![]()
Nach oben
- Startseite
- Kontakt
- AGB
- Datenschutz
- Impressum
- Newsletter
- Links
(c) Copyright 2004-2026 by GIAQ - Alle Rechte vorbehalten